Weltcupfinale Altenberg Januar 2026 Mono und Frauenbob
- Redaktion

- 19. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Zum letzten Weltcup Wochenende trafen sich die Bobathleten im Erzgebirge. Im anspruchsvollen Eiskanal von Altenberg ging es in allen vier Disziplinen um eine Standortbestimmung vor den olympischen Spielen. Außerdem wurden nochmals wichtige Punkte für die Ranglistenwertung zum Saisonende vergeben.
Im Monobob erneut im Mittelfeld
Auch in Altenberg konnte Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Schon im ersten Durchgang geriet sie nach einem mäßigen Start deutlich ins Hintertreffen und fand sich auf dem 13. Platz wieder. Auch mit der zweiten Fahrt gelang ihr keine Verbesserung. Selbstkritisch gestand sie ein, dass sie beide Male nicht sonderlich gut gefahren sei. So rutschte sie im Endergebnis auf den 14. Rang zurück. Ähnlich sah es auch in der abgeschlossenen Weltrangliste aus, die sie auf dem 12. Platz beendete.
Sehr spannend verlief das Rennen an der Spitze, denn nach dem 1. Lauf lagen die 3 Schnellsten nur 7/100 auseinander. Als Zweite ganz dicht dran war Laura Nolte (BSC Winterberg). Obwohl sie die zweite Fahrt fehlerfrei ins Ziel brachte wurde sie noch von der Australierin Breeana Walker, die auf Rang 3 dicht dahinter auf Lauerstellung lag, abgefangen und beendete das Rennen auf dem 3. Podestplatz. Diese Platzierung reichte aber für Nolte aus um erstmals den Gesamtweltcup im Monobob zu gewinnen. Damit hatte sie ihr Ziel erreicht, das sie sich für den Saisonabschluss gesetzt hatte. Lisa Buckwitz (BRC Thüringen), die noch etwas am Material getestet hatte, schaffte noch eine Verbesserung vom fünften auf den vierten Rang. Im Gesamtweltcup dieser Disziplin reichte dies für einen zufriedenstellenden 3. Podestplatz. Gewonnen wurde das Rennen von der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries die im Hinblick auf die olympischen Spiele immer besser in die Spur kommt.
Platz 3 zum Weltcup Saisonende
Einen versöhnlichen Saisonabschluss gab es für Kalicki im Zweierbob mit ihrer Anschieberin Lauryn Siebert (BSC Winterberg). Nach einem sauberen Lauf lagen die beiden am Ende des ersten Durchganges auf dem 3. Platz und konnten diesen mit einem sehr guten zweiten Lauf mit klarem Vorsprung verteidigen. Kalicki war denn auch zu Recht mit dem Ergebnis zufrieden und ihr wurde von Bundestrainer René Spieß eine kräftig ansteigende Formkurve testiert. Ihre Zufriedenheit umfasst auch ihr gutes Resultat im Gesamtweltcup, den sie ebenfalls auf dem dritten Platz beendete.
Gewonnen wurde das Rennen von Nolte/Deborah Levi (SC Potsdam), die an diesem Tag in einer eigenen Liga deutlich dominierten. Zweimal Start -und Laufbestzeit mit einer perfekten Leistung, der zweite Lauf mit neuem Start- und Bahnrekord, waren Beweis ihrer großen Überlegenheit. Da konnten auch die US-Girls Kaillie Armbruster Humphries/Jasemin Jones nicht mithalten und wurden mit klarem Rückstand Zweite. Mit diesem fünften Saisonsieg holte sich Nolte sowohl im Zweier - als auch im Gesamtweltcup die hoch verdiente Kristallkugel. Von ihren Trainingsstürzen mental und körperlich gut erholt zeigten sich Buckwitz und Kira Lipperheide (TV Gladbeck). Mit überzeugenden Startzeiten in zwei sehr ordentlichen Läufen schafften sie es auf den 6 Platz.
Foto Crédit IBSF Victoria Grattan




Kommentare