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04.12.2025 Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen

  • Autorenbild: Redaktion
    Redaktion
  • 5. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen luden die Sportstiftung Hessen und Lotto Hessen am vergangenen Donnerstag, 4. Dezember, zur Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Eintracht Frankfurt ein.

Bei der Pressekonferenz anlässlich der Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina vom 6.- 22. Februar 2026 waren neben Eintracht-Präsident Mathias Beck und den beiden Bobsportlern Adam Ammour und Joshua Tasche auch Ann Kathrin Linsenhoff, Sportbeauftragte des Landes Hessen, Peter Berth, Vorsitzender der Sportstiftung Hessen und Stephan Leyhe, ehemaliger Skispringer und Botschafter der Sportstiftung Hessen, vor Ort.

Eintracht-Präsident Mathias Beck über…

… die Bedeutung der Pressekonferenz: Ein Termin, der uns in besonderer Weise auf das einstimmt, was uns 2026 in Mailand Cortina erwartet. Die Olympischen Winterspiele sind für jede:n Sportler:in ein Lebenstraum. Aber sie sind immer auch ein Gemeinschaftsprojekt von Vereinen, Stiftungen, Partnern und Unterstützern. Genau deshalb ist es so wertvoll, dass wir heute hier zusammenkommen. Dass wir nun mit Blick auf Mailand Cortina erneut so aussichtsreiche Sportler:innen begrüßen dürfen, zeigt: in Hessen wächst Spitzensport verlässlich nach.

… Spitzensportförderung bei Eintracht Frankfurt: Eintracht Frankfurt als größter Mehrspartensportverein mit professioneller Fußballmannschaft ist im Leistungssport der erfolgreichste Verein in Hessen. Das macht uns sehr stolz und verpflichtet uns zugleich. Wir gemeinsam, Lotto Hessen, Sportstiftung Hessen und wir als Verein begleiten junge Athlet:innen und schaffen somit Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten werden heute sichtbar, in Gesichtern, Erfolgen und Träumen, die wir hier vor uns haben. 

… die Athlet:innen: Jede:r von euch steht für herausragende Leistungen aber auch für unbändigen Willen, für Disziplin und Leidenschaft. Liebe Athlet:innen, ihr steht für das, was Sport ausmacht: Mut, Haltung, Zielstrebigkeit und Teamgeist. Wir sind stolz darauf, euch zu begleiten. Wir alle drücken euch die Daumen, dass ihr 2026 das beste Kapitel eurer Karriere schreibt. 

Bobpilot Adam Ammour über… 

… Entscheidungen auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen: Ich bin sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt. Das athletische Fundament steht auf jeden Fall. Es sind viele Entscheidungen, die ich jetzt treffen muss, die dann hoffentlich dazu führen, dass wir im Februar mit einer Medaille nach Hause kommen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Es ist am Ende auch ein Zusammenspiel aus vielen Dingen, die alle stimmen müssen und wenn das passiert, bin ich guter Dinge. Man kann sich immer verbessern. Der Start ist in den vergangenen Jahren unglaublich wichtig geworden. Deswegen versucht natürlich jeder Athlet spätestens im Februar in Topform zu sein. Das ist der Leistungssport, es gibt einen Tag X, da muss die Leistung gebracht werden. Ich bin sehr zufrieden gerade mit meinem Team. Es ist gerade eine schwierige Entscheidung auch für mich selber als Teamcaptain. 

… seine Konkurrenz: Ich bin der Neue in der Nationalmannschaft. Francesco Friedrich und Johannes Lochner sind die größten Konkurrenten. Es ist natürlich sehr schwierig, an denen vorbeizukommen, aber wir versuchen natürlich alle unseren Teil dazu beizutragen. Es ist am Ende ein Teamsport. Wir müssen zusammen performen und es geht jetzt einfach nur darum, dass wir alles auf den einen Moment optimieren. 

… die Olympiabahn: Es macht unglaublich Spaß, die Bahn zu fahren, die haben da wirklich etwas sehr Gutes auf die Beine gestellt. Es ist eine sehr anspruchsvolle Bahn, wenn man die gute Linie finden will, wenn man schnell sein will. Gerade im oberen Bahnteil kann man viele Fehler einbauen. Deswegen kommt es natürlich darauf an, dass wir am Start gut vorlegen und dass ich dann auch das richtige Gefühl in den Fingern habe und das dann runterbringen kann. 

… seinen Bruder und Anschieber Issam Ammour: Es ist natürlich etwas Besonderes, den eigenen Bruder hinten drauf zu haben. Es nimmt ein bisschen Druck weg, weil ich weiß, ich kann mich auf ihn verlassen. Er steht hinter mir, egal welche Entscheidung ich treffe. 

… die Olympischen Winterspiele: Es ist ein Prozess über Jahre hinweg, ich sitze jetzt seit 2020 im Schlitten. Das Erste, was man denkt, wenn man in den Leistungssport geht, ist : ‚Ich würd gern mal zu Olympia‘. Spätestens bei der ersten internationalen Medaille hat man dann gesehen okay, ich kann auf Weltebene mithalten. Man arbeitet unbewusst die ganze Zeit darauf hin, dass man der Beste ist, oder dass man versucht, der Beste zu werden. Wir sitzen jetzt hier, es ist jetzt praktisch um die Ecke. Ich habe das Glück, dass ich als Pilot gesetzt wurde. Das heißt seit circa vier/fünf Monaten weiß ich, dass, wenn ich gesund bleibe, ich bei Olympia an den Start gehen werde. Ich kann dort hinfahren und hoffentlich performen. 

Die Herausforderung ist es, das Ding so schnell wie möglich anzuschieben.

Joshua Tasche, Anschieber

Anschieber Joshua Tasche… 

…über die größte Herausforderung im Bobsport: Die Herausforderung ist es, das Ding so schnell wie möglich anzuschieben, das ist meine Hauptaufgabe. Es geht darum, dass wir als Anschieber an Tag X in der bestmöglichen physischen Verfassung sind. Das ist das Wichtigste.  

… seinen Wechsel ins Team Ammour: In der Regel stellt der Pilot sein Team zusammen. Wir hatten im Sommer Gespräche und haben darüber nachgedacht, ob ich eventuell zu Adam wechsle und mit ihm gemeinsam in die olympische Saison starte und sind dann irgendwann zu dem Schluss gekommen, dass wir da beide Lust drauf haben. Deswegen bin ich jetzt bei Adam. 

 … die Olympischen Winterspiele: Als Sportler denkt man von Event zu Event, von Training zu Training und möchte sich stetig verbessern. Natürlich hat man das große Ganze immer im Kopf, das treibt einen auch an, vor allem wenn man mal eine schwierige Phase hat. Aber grundsätzlich ist es ein Prozess, ein Weg und jetzt ist es natürlich deutlich präsenter, weil jetzt sitzen wir hier in einer Pressekonferenz und reden über Olympia. Da wird einem schon bewusst okay, das ist direkt um die Ecke, das große Ziel. 

Foto und Text Eintracht Frankfurt

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