Trainer
- Kooperation mit Nordrhein-Westfalen trägt erste Früchte
Mit
einer Siegesserie endete der Rennrodellehrgang des Hessischen Bob- und
Schlittensportverbandes im sauerländischen Winterberg. Vier Tage
trainierten die Sportler (alle TSV Grasellenbach) sowohl Abfahrten im
Eiskanal als auch Trainingseinheiten in der Halle und im Kraftraum.
Mancher Sportler musste während der acht Trainingseinheiten erkennen,
dass bis zum Höhepunkt der Saison, den Deutschen Meisterschaften, noch
einiges an Kraft und Fahrtechnik zu verbessern ist. „Wir versuchen,
unseren Sportlern den Weg zu einer erfolgreichen Saison und darüber
hinaus zu ermöglichen“ so Michael Deckers, Sportwart des Hessischen
Bob- und Schlittensportverbandes, der darüber hinaus als Chef eines
Cateringunternehmens für das leibliche Wohl der Sportler verantwortlich
war. „Jeder unserer Athleten hat jetzt erkannt, wo noch Potenzial im
Trainingsbereich steckt“ so Stefan Meister, der neben Lothar Pfeifer
verantwortlicher Athletiktrainer des TSV Grasellenbach ist. Pfeifer,
der neben den wöchentlicher Einheiten im Kraftraum auch Trainingspläne
für den einzelnen Athlet ausarbeitet, kam am Silvestertag angereist, um
sich am Eiskanal ein besseres Bild zu machen und die Rodler während des
Rennens am Start zu betreuen.
Viermal Gold, einmal Bronze war dann das überragende Ergebnis
beim letzten Rennen des Jahres.
Maximilian
Wolf siegte in der Klasse Jugend A/ Junioren 1 mit zwei Laufbestzeiten
und unterstrich seinen derzeit mental wie physisch guten Zustand. Bei
hervorragenden Wetterbedingungen zeigte er, dass er seinen schweren
Sturz zu Beginn der Saison gut verarbeitet hat und wieder die an ihn
gestellten Erwartungen erfüllen kann. “Hätte Maximilian die Lehrgänge
der Jugendnationalmannschaft besuchen können, für die er sich
qualifiziert hatte, wäre bei den Deutschen Meisterschaften ein Platz
unter den Top acht möglich gewesen“ so Deckers. Verletzungsbedingt
musste Maximilian aber die Lehrgänge absagen.
Lena Mink überraschte
das Betreuerteam mit ihren fehlerfreien Läufen und bestätigte mit ihrem
dritten Platz, dass man auf den einen oder anderen Podestplatz dieses
Jahr hoffen kann.
Marie Köhler hatte zu Beginn der Woche
fahrerisch viel aufzuholen. Neben der Fahrlage wurde bei ihr an der
Fahrspur gearbeitet. Rechtzeitig am Silvesterrennen war sie dann
soweit, dass sie in der Klasse Jugend B, bei denen Mädchen
und
Jungs zusammen gewertet wurden, den ersten Platz belegte. Köhler fuhr
in beiden Läufen persönliche Bestzeiten und ließ sechs Wochen vor den
Deutschen Meisterschaften aufhorchen.
Calvin Meister belegte den
vierten Platz. „Sicher kann er derzeit nicht zufrieden sein. Bei ihm
müssen die Trainer noch an der Starttechnik arbeiten“ analysierte
Deckers. „ Calvin wird ein sehr heißes Eisen bei den Deutschen
Meisterschaften werden, wenn er am Start zulegen kann. Denn seine
Fahrlage und das Gefühl für die optimale Fahrspur sind bemerkenswert“
so Bernd Sattler, Präsident des Hessischen Bob- und
Schlittensportverbandes, der die Jugendlichen in dieser Trainingswoche
mit trainierte und außerdem einige Materialtests durchführte.
Tim
Hartmann belegte in einer starken Startgruppe der Jugend C
männlich den vierten Platz. Er wird in den nächsten Wochen noch einige
Materialtests fahren, um dann am Königssee bei der DM der Jugend C die
Hessische Mannschaft würdig zu vertreten. Nicht am Rennen teilnehmen
konnte Tim Jöst wegen einer Viruserkrankung.
Maximilian Deckers
startete in der Klasse Jugend D. Nach hervorragenden Trainingszeiten
belegte er den fast schon erwarteten ersten Platz. „Maximilian sehe ich
vom Potenzial her schon eher in der Jugend C. Bekanntlich belebt ja
Konkurrenz das Geschäft“ so Sattler mit einem Augenzwinkern.
Ob
Deckers mit den „Großen“ zur DM nach Königssee fahren darf, muss der
Trainerstab bei seinen Nominierungsbesprechungen diese Woche
entscheiden.
Der erst 8-jährige Maurice Deckers rundete mit seinem
Sieg bei den ganz Kleinen die erfolgreichen Ergebnisse der Hessen ab.
Er konnte seinen letztjährigen Erfolg wiederholen und wird in der
ersten Januarwoche beim Landesverbandslehrgang schon mal Luft in der
Jugend D schnuppern. Dann wird diese Altersklasse auch von Ante Brähler
aus Gronau verstärkt werden, der in dieser Trainingswoche erste
Eis-Erfahrung sammeln konnte, zum Rennen jedoch leider terminlich
verhindert war.
„Im Großen und Ganzen sind wir mit dieser
Trainingswoche und den Rennergebnissen sehr zufrieden“, so Deckers.
Seit dieser Saison haben Hessen und Nordrhein-Westfalen einen
Kooperationsvertrag geschlossen und teilen sich den hauptamtlichen
Trainerstab. Das professionelle Training der letzten Wochen
zeigt
den wichtigen und richtigen Weg, den der Hessische Bob- und
Schlittensportverband mit diesem Vertrag eingegangen ist. Mehrmals in
der Vorbereitungszeit besuchten die Athleten aus dem Odenwald die
Olympiastützpunkte in Oberhof und Winterberg. Hier wurde viel an der
Dynamik, Abzugstechnik und Fahrlage optimiert. Durch Sponsoren konnten
die Sportler wieder mit Top Schlittenmaterial ausgestattet werden.
Klaus-Dieter Neumann
Foto: Nachwuchsrodler aus Hessen und Nordrhein-Westfalen mit ihren Betreuern (Foto: Klaus-Dieter Neumann)
Rennerfahrung für den Nachwuchs
HBSV
veranstaltet
„Internationale Meisterschaften von Hessen und Westfalen„
Zum
wiederholten Male
beweist der hessische Bob- und Schlittensportverband seine
Bemühungen um
Nachwuchsförderung im deutschen
Bob – und Schlittensport mit der Durchführung der
„ Internationalen Meisterschaften
von Hessen und Westfalen “ im
Zweierbob. Die RG Odenwald, die sich aus dem BRC Michelstadt und dem BC
Fürth
zusammensetzt, organisiert auch dieses Jahr wieder dieses Rennen auf
der
Bobbahn in Winterberg. Nach Einschätzung von Bernd Hasenzahl, dem 1.
Vorsitzenden des BRC sowie Präsidiumsmitglied im hessischen und
deutschen
Verband gibt es außer den Bobschulen für Anfänger und
Landesverbandslehrgängen zu
wenig
Gelegenheiten für die Athleten aus dem Nachwuchsbereich , sich
Wettkampfpraxis
anzueignen, um dann
erfolgreich in Europa- oder Weltcuprennen an den Start gehen zu können. Allerdings
richtet sich die
Ausschreibung für diese r Veranstaltung
nicht nur an den Nachwuchs, sondern gibt auch wettkampferfahrenen
Sportlern eine
Startgelegenheit. So werden
die hessischen Bobfahrer um Uwe
Hurych,
Peter Hinz, Thomas Lang,
Martin
Fischer und Dr. Uli
Becker-Wiedemann an
den Start gehen und haben nach Einschätzung
der hessischen Landestrainerin und
Sportwartin Bob
, Erica Fischbach
aus Wiesbaden, gute
Chancen, vordere
Plätze zu belegen. Ein Anreiz für eine Teilnahme an dieser
Veranstaltung
am 18. Februar im Sauerland ist
nach Meinung der Veranstalter rund um den „ Siegfried –
Körber –
Wanderpokal“ „ für die schnellste Abfahr t im Eiskanal auch eine Fülle
von
Pokalen, die für die erfolgreichsten Teams sowie das schnellste
Damenteam
bereit gestellt werden. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es
bei
Bernd Hasenzahl telefonisch unter 06061/71771 oder 06063/93190.
Klaus-Dieter Neumann
Ausschreibung zur Deutschen Senioren Meisterschaft im 2er Bob und der Hessisch – Westfälischen Meisterschaft im 2er Bob in Winterberg am 18.02.2012.Erster Meistertitel bei der deutschen Meisterschaft der Damen im Zweierbob
Kristin Steinert ganz vorn
Mit
Cathleen Martini an den
Steuerseilen ist der hessischen Bobsportlerin aus Glashütten bei den
deutschen
Meisterschaften im Zweierbob der ganz große Wurf gelungen. Der junge
Athletin,
die seit Jahren Mitglied im Bob- und Rodelclub Michelstadt ist und für
den SC Oberbärenburg
startet, ist damit ein sehr erfolgreicher Einstieg in diesen rasanten
Sport
gelungen. Bereits im letzten Winter nahm sie an den Rennen in
Nord-Amerika teil
und siegte bei einem Weltcup in einem gemischten Mannschaftswettbewerb
mit den
Skeletonis und hat nun das Jahr mit dem ersten Gewinn einer deutschen
Meisterschaft beendet.
Der Sieg für die
beiden war nicht unbedingt erwartet worden, denn die gesamte deutsche
Spitzenklasse stand am Start. Für Martini scheint sich der Eiskanal am
Königssee in eine Lieblingsbahn zu verwandeln, denn nach 12 Jahren
aktiver Zeit
ist es ihr erster deutscher Meistertitel. Bereits nach dem 1. Lauf
hatten die
beiden geführt und siegten letztendlich mit einem Vorsprung von 14/100
sec vor
Sandra Kiriasis/Berit Wiacker von der RSG Hochsauerland. Dritte wurden
Anja
Schneiderheinze/Christin Senkel (BSC Winterberg), die im 2. Lauf noch
Stefanie
Szczurek/Franziska Bertels (BSR Rennsteig Oberhof) abfangen konnten.
Für
Steinert ist der Erfolg nicht hochgenug einzuschätzen, da auf den
Anschieberplätzen in den deutschen Damenbobs ein starker Wettbewerb
herrscht, sie
eigentlich weitab von den Bobhochburgen lebt und arbeitet und damit
nicht die
besten Trainingsbedingungen hat.
Klaus-Dieter Neumann
Zweiter Anlauf zur deutschen Meisterschaft der Senioren im Zweierbob
RG Odenwald erneut Ausrichter
Nachdem der BCR Michelstadt und der BC Fürth im Vorjahr erstmals deutsche Seniorenmeisterschaften ausgerichtet hatten wurden sie nun vom Bob – und Schlittensportverband für Deutschland als Veranstalter in Anerkennung des seither Geleisteten mit der erneuten Ausrichtung betraut. Auf Bernd Hasenzahl, Vizepräsident des hessischen Verbandes und 1. Vorsitzender des BRC, und seine Mitstreiter der RG Odenwald kommt nun viel Arbeit zu, die aber bei der langjährigen Routine des Organisationsteams diese Aufgabe sicher mit Bravour bewältigen werden. Die Rennleitung liegt in den bewährten Händen von Erica Fischbach, die internationale Erfahrung mitbringt und schon in den vergangenen Jahren stets für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe sorgte. Zwischenzeitlich ist in Abstimmung mit dem BSD die Ausschreibung erfolgt und die Ausrichter sind zuversichtlich, einen attraktiven Wettbewerb auf die Beine zu bekommen und hoffen auf eine bessere Resonanz unter den „Oldies „ im Bobsport als im Vorjahr als witterungsbedingt doch eine Reihe von Absagen erfolgte.
Die Meisterschaft wird im Eiskanal von Winterberg am 18. Februar in drei Altersklassen ausgetragen, um auch den älteren Piloten und Bremsern eine reelle Chance auf eine vordere Platzierung zu geben. Als Mindestalter gelten für die beiden Teammitglieder jeweils 35 Jahre, wobei die jüngste Altersklasse Starter zwischen 35 – 44 Jahren umfasst, danach folgen die 45- bis 54–Jährigen und als weitere Eingruppierung die Teilnehmer 55 und älter. Die Entscheidung über Sieg und Platzierung fällt in zwei Rennläufen. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde, die jeweils drei Erstplatzierten einer Altersgruppe darüber hinaus Ehrenpreise. Außerdem gewinnt der Gesamtschnellste dieser deutschen Meisterschaft einen Wanderpokal der RG Odenwald.
Nachdem sich die hessischen Starter bei den Wettbewerben in den vergangenen Jahren immer im Vorderfeld der Ergebnislisten eintragen konnten gehen sie auch mit gewissen Hoffnungen in diesen Wettkampf. Da allerdings noch nicht abzusehen ist, wie viele und vor allem welche ehemaligen Aktiven an dieser Meisterschaft teilnehmen, ist für die Teams um Uwe Hurych und Thomas Lang eine gewisse Unsicherheit über die Chancen vorhanden. Allerdings ist der Ehrgeiz geweckt, zumal sich die Hessen in den vergangenen Jahren beim „ Europacup der Senioren „ in Innsbruck bei einem international großen und starken Teilnehmerfeld stets sehr gut geschlagen haben und daher keine Konkurrenz zu fürchten brauchen.
Nähere Angaben zum Ablauf dieser deutschen Meisterschaft gibt es bei Bernd Hasenzahl, Telefon 06061/71771 oder 06063/93190.
Up and
away
Anna
Köhler besteht Feuertaufe bei
deutscher
Meisterschaft
Nach
einer relativ kurzen aber erfolgreichen Laufbahn als
Rodlerin hatte Anna Köhler aus Reichelsheim, sie startet für den TSV
Grasellenbach, eigentlich die Absicht, ins Boblager zu wechseln. Da
dies
allerdings vorerst aus Altergründen noch nicht möglich und gerade für
Frauen aufgrund
der körperlichen Voraussetzungen nicht ganz einfach ist, versuchte sie
ihr
Können im Skeleton und war sofort begeistert. Nach eigener Aussage
kostete sie
der erste Start in dieser „ verrückten „ Fahrweise
mit dem Kopf voraus in den Eiskanal schon
einiges an Mut und Überwindung, aber mittlerweile ist sie vom
Rennfieber
gepackt und fährt mit wachsender Begeisterung. Da Köhler momentan erste
und
einzige Skeletoni im hessischen Verband ist wird sie dankenswerter
Weise vom
nordrhein-westfälischen Trainer Uwe
Schupp betreut und trainiert. Als ehemalige Leichtathletin bringt sie
gute
Voraussetzungen mit, arbeitet momentan primär an ihrer Schnelligkeit
und benötigt
vor allem möglichst viele Fahrten in der Bahn, da bei Skeleton doch ein
anderes
Fahrgefühl notwendig als beim Rodeln.
Bei der deutschen Meisterschaft auf
der Bob- und Rodelbahn
in Winterberg wagte sich die 17- Jährige
schon ins Rennen und schlug sich achtbar. Auf Grund
der widrigen
Wetterverhältnisse mit starkem
Schneefall konnte das Rennen nur in einem Lauf ausgetragen werden. In
Abwesenheit der erkrankten Olympia-Dritten Anja Huber siegte recht
überraschend
die erst 16-jährige Lokalmatadorin Jacqueline Lölling ((RSG
Hochsauerland),
während die amtierende Weltmeisterin Marion Thees Dritte wurde. In
Anbetracht
des hochkarätigen Teilnehmerfeldes und der kurzen Fortbereitungszeit
ist der 11.
Platz für Köhler ein bemerkenswert gutes Ergebnis und läßt für ihre
weitere
Karriere mit diesem rasanten Sportgerät noch einiges erwarten.
Klaus-Dieter Neumann
Anna Köhler am Start
(Fotos: Alice Weber)
Team BeckerFamilyAndFriends
bei Deutscher Meisterschaft
Starts
im Zweier- und Viererbob
Im Bezug auf die Platzierung lief es für die Hessen im Viererbob nicht viel besser, obwohl sich der starke Oberhofer Oelling beim Ausschieben im Training auf Anhieb einen Platz im Schlitten sicherte. So konnte man bei der Paradedisziplin der für die RG Odenwald startenden Crew um Pilot Becker-Wiedemann immerhin persönliche Bestzeiten verzeichnen. Wie schon im Zweier wurde das Rennen von starken Schneefällen beeinträchtigt, so dass kleine Fehler schnell große Effekte mit sich brachten – für eine Winter-Freiluftsportart allerdings nichts Ungewöhnliches. Nach jedem fünften Starter wurde die Bahn durch Helfertrupps, bei denen sogar die Bundestrainer kräftig mit anpackten, vom Schnee befreit, um möglichst faire Bedingungen zu schaffen. Der Sieg vom Team Manuel Machata (SC Potsdam) war absolut verdient, denn die vier markierten in beiden Läufen sowohl Start- als auch Laufbestzeit und siegten vor der überraschend starken Mannschaft von Oliver Harraß (BSR „Rennsteig“ Oberhof). Mehr als der 12. Rang war für Becker-Wiedemann, Oelling, Harald Becker und Andreas Mayer mit Ersatzmann Thomas Hartig unter diesen Umständen und bei einer sehr starken Konkurrenz nicht drin. Wenngleich in den Zeitlisten chancenlos abgeschlagen, hat immerhin das sportliche Verhalten sowie das Engagement der lupenreinen Amateure aus Hessen für durchweg positive Resonanz bei Trainern und Athleten gesorgt – es wird von den Odenwälder Kufensportlern erwartet, dass sie auch in der nächsten Saison wieder bei der Deutschen Meisterschaft antreten. Klaus-Dieter Neumann
Foto: Team
Becker am
Start (Foto:
Klaus-Dieter Neumann)
Als
Athletiktraining
hatten Stefan Meister (Jugendwart des HBSV) und Katja Haupt
(Landesjugendtrainerin
des nordrhein-westfälischen Verbandes) zum Abschluss des
Sommertrainings die
letzte gemeinsame Übungseinheit der beiden Verbände konzipiert. Fern ab
von den
Rodelbahnen traf man sich im Odenwald, um in verschiedenen
Trainingsstationen
in Reichelsheim, Grasellenbach und Erbach (Bergstraße)
abwechslungsreiche aber
auch kräftezehrende Übungen zu absolvieren. Darüber hinaus kam auch der
Spaß
nicht zu kurz, sodass alle jungen Rodlerinnen
und Rodler bei bester Laune gehalten werden konnten.
In der
Reichenberghalle
fiel der Startschuss, denn nach kurzem Warmlaufen und Dehnübungen wurde
ein
viermaliges Kraftzirkeltraining unter
Zeitvorgaben abgewickelt. Die zweite Trainingseinheit an diesem Tag
führte in
das Reichelsheimer Schwimmbad, wo alle Sportler 20 Bahnen zurücklegen
mussten
und wer dann noch dazu in der Lage war, konnte sich im kühlen Nass so
richtig austoben. Der
nächste Tag wurde mit Ausdauerläufen
begonnen, wobei aber auch Sprints und Stabilitätsübungen nicht zu kurz
kamen.
In den dann folgenden Turnstunden standen sowohl Geschicklichkeit als
auch
Beweglichkeit im Vordergrund. Der Rest des Tages diente der
Entspannung, den
bei einem Minigolfturnier ging es eher um Konzentration sowie Spaß und
die danach
vom Michael Deckers organisierte Kutschenfahrt zum Grillfest wurde
ebenfalls
mit großem Hallo genossen. Nach einer kräftigen Stärkung fanden alle
noch genug
Lust, um den anliegenden Wald in Grasellenbach zu erkunden und mit den
Vätern
ein Fußballspiel durchzuführen. Hart wurde es am nächsten Morgen da
Tartantraining auf dem Programm stand. Hierbei musste der
Rodelschlitten nur
mit Armkraft über verschiedene Distanzen bewegt werden und mit dem
Lieblingssportgerät von Felix Magath, dem Medizinball, wurden weitere
Übungen
zur Kräftigung der Oberarmmuskulatur gemacht. Angesichts der guten
Witterung
ging es dann erneut
ins Schwimmbad, wo
Ausdauer aber auch Mut beim Tauchen sowie Sprüngen vom 3 m Brett
gefordert
waren. Der Tagesabschluss führte zu Lothar Pfeifer nach Erbach, der für
die
jungen Sportler wieder ein abwechslungsreiches Athletiktraining
vorbereitet
hatte. Der letzte Tag war Treppenausdauerläufen und Treppensprints
gewidmet,
bevor auf einem Spielplatz Gewandtheitsübungen auf dem Programm
standen, die
wiederum mit viel Spaß verbunden waren.
Ein von
allem
genossener Abschluss bildete ein gemeinsames Schwimmen in einem
Löschteich, bei
dem auch zum Ausdruck kam, dass die jungen Athleten mit dem Ablauf der
Trainingstage sehr zufrieden waren. Zufrieden waren auch die beiden
Betreuer,
die den Eindruck gewonnen hatten, dass ihre Schützlinge mit gestärkter
Fitness
in die anstehende Wintersaison gehen. Lob zum Abschluss gab es von
Haupt für
alle Mädchen und Jungen für deren Begeisterung und Engagement sowie für
Meister
für die hervorragende Organisation des gemeinsamen Lehrganges.
Fotos: Die Trainingsgruppe
mit ihren Betreuern
Katja Haupt und Stefan Meister sowie Lena Mink im
Geschicklichkeitsparcours (Bilder:
A.
Hartmann)
Gemeinde Reichelsheim ehrt Rodelnachwuchs
Für ihre Erfolge bei der hessischen Meisterschaft wurden nun im würdigen Rahmen einer Gemeindevertreterversammlung drei junge Nachwuchsrodler aus Reichelsheim geehrt. Alle drei starten für den TSV Grasellenbach und haben eine recht erfolgreiche Saison im vergangenen Winter hinter sich, wobei der Höhepunkt die Erringung der hessischen Meisterschaft in ihren Altersklassen war. Nachdem Sportausschussvorsitzender Helmut Block die Urkunden verlesen hatten erhielten Tim Hartmann, Calvin Meister und Marie Köhler von Bürgermeister Stefan Lopinsky und Gemeindevertretervorsteher Jürgen Göttmann die silberne Ehrenmedaille der Gemeinde. Ebenfalls bei der Feier vertreten waren vom HBSV Bernd Sattler (Präsident), Stefan Meister (Jugendwart) und Angelique Hartmann (Schriftführerin), die zu recht sehr stolz auf diesen erfolgreichen Nachwuchs waren.
Von links:
Bürgermeister
Lopinsky, Tim
Hartmann, Marie Köhler, Gemeindevertretervorsteher Göttmann, Calvin
Meister,
Sportausschussvorsitzender Block (Foto: Stefan Meister)
Ilmenau war eine Reise wert
Mit großem Eifer nahmen die jungen Rodler des HBSV eine weitere Trainingseinheit unter die Füße bzw. Rollen. Erneut trafen sie sich unter Leitung von Katja Haupt mit ihren Rodelfreunden aus Nordrhein-Westfalen, um durch fleißiges Trainieren die beste Grundlage für eine erfolgreiche Wintersaison 2011/2012 zu bilden. Dieses Mal waren mit Jugendwart Stefan Meister die Nachwuchsathleten Lena Mink, Calvin Meister, Marie Köhler, Maximilian Wolf, Tim Jöst und Tim Hartmann – alle TSV Grasellenbach - auf Tour, um sich mit der ungewohnten Sommerrodelbahn in Ilmenau vertraut zu machen. Neben Haupt und Meister gehörte Carolin Theelke zum Betreuerteam, das sich viel Gedanken um ein abwechslungsreiches und zielgerichtetes Wochenende gemacht hatte.
Obwohl es bei der Ankunft schon recht spät war erfolgte abends noch eine erste Bahnbegehung, bevor am nächsten Morgen nach einem leichten Aufwärmtraining die ersten Abfahrten gemacht wurden. Anfangs noch etwas vorsichtig steigerten sich alle 12 Teilnehmer nach 2 – 3 Läufen zu ihren Starhöhen, bis schließlich von allen 1o Abfahrten ohne Sturz bewältigt worden waren. Nachmittags stand Theorie auf dem Plan, denn es galt aus dem Kopf den Bahnverlauf und die jeweilige Kurventechnik zu Papier zu bringen. Zum Teil gab es recht kuriose Ergebnisse aber alles in Allem hatte jeder diese Aufgabe gemeistert. Danach ging es zurück auf die Bahn, wo nun weitere 7 Abfahrten und Starttraining für jeden zu absolvieren waren. Hier zeigten sich schon bald die Folgen eines anstrengenden Tages, denn Konzentration und Kraft ließen am Ende doch etwas nach, zumal es keinen Schlittentransport zurück zu den Starthöhen gab. Am nächsten Tag standen weitere 10 Abfahrten von der Altersgruppenstarthöhe auf dem Programm und dann erfolgte eine intensive Videoanalyse am Nachmittag, wo deutlich aufgezeigt wurde, wo noch Verbesserungen möglich seien. Die danach folgenden 7 Abfahrten zeigten dann schon erste Resultate dieser Analysen. Sonntagsmorgens gab es vor der Heimreise nochmals Gelegenheit, in der Bahn zu trainieren, wovon alle ausgiebig Gebrauch machten.
Trotz aller Strapazen fuhren Betreuer und Nachwuchsrodlerinnen und – rodler mit Genugtuung und Zufriedenheit zurück, denn alle hatten Fortschritte erzielt und ihre Leistungen stabilisiert.
Die
Nachwuchsgruppe mit Trainer und Betreuer (Foto:
Stefan Meister)