Rodel

Kunstbahnen haben speziell entwickelte, überhöhte Kurven und von Banden begrenzte Geraden. Die meisten Bahnen werden künstlich gekühlt, obwohl es auch Kunstbahnen ohne Kühlung gibt (z.B. in St.Moritz). Rennrodeln auf Kunstbahn ist seit 1964 Olympische Disziplin.

Die Sportler fahren in einer aerodynamischen, flachen Position auf dem Rodel, versuchen ihren Kopf unten zu halten und steuern durch Verlagerung des Körpergewichtes und durch Druck auf die Kufen. Die Fliehkräfte beim Durchfahren der Kurven können bis zu ca. 5 G erreichen.

Aerodynamik ist alles. Bei der Konstruktion des Schlittens wird größter Wert darauf gelegt, den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halte